Der Schuckshof
Wurde bereits im Jahre 1400 erwähnt, jedoch wechselten im Laufe
der Jahre die Bezeichnungen. Der älteste Name ist "Meisenheimer Hof" (
zu ahd. meizo, meizahi= Holzschlag). Der Hof wurde im Wald aus dem
ausgerotteten Holz erbaut. Es wird auch die Ab-
leitung "Heim des Meiso", des ersten Gutsbesitzers ange-
nommen. Es war ein sogenanntes Allemannenhaus. Dieser Hof wurde
im Schwedenkrieg zerstört. Nach dem Westf. Frieden, 1648, wurde der
Hof wieder aufgebaut u. am 10./11.09.1689 durch die Franzosen in Brand gesteckt. Erst 1720/21 wurde er wieder aufgebaut. Von 1800 ab führte er die Bezeichnung "Meisenhälterhof". 1830 gelangte dieser an den freiherrl. von und zu Franckensteinschen Amtmann Meister, daher die Bezeichnung "Meisterhof". 1864 wurde Jakob Schuck durch Erbschaft Eigentümer des Hofes, so der Name Schuckshof. Seit 1910 befindet er sich sicher im Besitz der Familie Renner.
Der Rieshof
Ein Weiler, ursprüngl. ein Wasserschloss. Es wechselte oft seine
Besitzer. 1803 kam es an den badischen Staat. 1807/08 wurde
das Gut stückweise versteigert; das Schlösschen erwarb
Oberbürgermeister Gottwald, dessen Erben es an Fessenbacher
Bauern verkauften. Am 22.09.1689 tagte der Offenburger Rat
im Rieshof.
Der Liebfrauenhof
Wurde 1840 von Frl. Wellenburg, der Schwester des
Stadtrats v.Gulat-Wellenberg erbaut. Ihre Nichte
Paulina v. Seebach verkaufte ihn 1878 an Frl. v. Schönau,
Chorfrau des hl. Augustinus aus der Kongregation U. lb. Frau
in Offenburg, in deren Besitz er sich auch heute noch befindet.
Schloß Seebach
1786 von dem österreichischen Ritter v. Neuburg erbaut,
erwarb es 1795 der Staatsrat von Gulat-Wellenburg. Die
Tochter und Erbin Josephine v. Gulat-Wellenburg heiratete
den in Epfig bei Hagenau geborenen Sohn des Hagenauer
Bürgermeisters Franz Nebel, Bankier in Straßburg. Nach deren
Tod kam die Tochter Emilie Nebel, verheiratet mit dem franz.
Kürassier-Major Eugen v. Picard, in den Besitz. Hierauf wurde
es an deren Tochter vererbt, die einen Baron v. Seebach heiratete.
Heute gehört das Schloß der Familie Burda.
Die Pfarrei Weingarten
Im Jahr 1396 erfolgt der Bau der Filialkirche "Zu
unserer Lieben Frau" in Weingarten. Fessenbach
bildete mit den Gemeinden Rammersweier und
Zell-Weierbach das Kirchspiel Weingarten.
Fessenbach gehört heute noch zur Pfarrei Weingarten.
Flurkapelle im Albersbach
Kapellel aus dem 19. Jarhundert, erneuert im Jahr 1968
Wegkreuz "Bei der Lind" im Albersbach -
erstellt 1965. Das Kreuz wurde von
mehreren Privatpersonen gestiftet.
Bacchusanlage
Die Bacchusanlage wurde der Gemeinde Fessenbach
im Jahr 1984 von Herrn Senator Franz Burda gestiftet.
Brunnenanlage im Ries -
im Jahr 2002 vom Heimatverein Fessenbach
gestiftet. Im Hintergrund Sandsteinkreuz,
errichtet 1790, restauriert im Jahr 1998.
"Ruegbänkli" - Ruhebank -
erstellt im Jahr 1995 vom Heimatverein
Fessenbach.
Burda-Park
Verleger Hubert Burda ließ im Jahr 2003 für seinen im
Jahr 2001 verstorbenen Sohn einen Erinnerungsgarten
anlegen. Im Hintergrund Schloss Seebach.
Gedenkstein
Anlässlich 75 Jahre Winzergenossenschaft Fessenbach
wurde im Septemberg 2005 dieser Gedenkstein in den
Reben, Gewann Kirchherrenberg, aufgestellt.
Ehrenmal -
erstellt im Jahr 1966 von der Gemeinde Fessenbach.
Skulptur Weinglas
vom Künstler Armin Göhringer
Die Skulptur steht am Ortseingang. Sie
wurde von mehreren Privatpersonen
gestiftet.
Rundbrunnen mit Sitzgelegenheit -
errichtet im Jahr 2010 im alten Rieskern
vom Heimatverein Fessenbach.
Zum Gedenken an den Stifter der
Bacchusanlage Herrn Senator Franz Burda
im Jahr 2002 errichtete Gedenkstelen


















